Über mich - KW-Horsemanship
Meine Philosophie
Engagement für das Wohlbefinden der Pferde
Meine Philosophie ist es, eine ganzheitliche Sicht auf die Gesundheit von Pferden zu fördern.
Durch individuelle Beratung und gezielte Maßnahmen möchte ich dazu beitragen, die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Pferde nachhaltig zu verbessern.
Lass uns gemeinsam an einer starken Verbindung zwischen Mensch und Pferd arbeiten.
Vorstellung
Hallo, schön dass du den Weg auf meine Webseite gefunden hast. Wenn du hier gelandet bist, interessierst du dich vermutlich für Pferde. 😉
Wie so viele von uns Pferdemenschen habe ich bereits als Kind mit dem Reiten begonnen und hatte schon recht früh ein eigenes Pony. So ganz FN-konform waren meine Reiterei und der Umgang mit den Pferden wohl nie, aber den Weg zum Horsemanship habe ich erst relativ spät gefunden, vor etwas mehr als 10 Jahren. Das war auch ein eher schleichender Prozess, der immer noch andauert und hoffentlich auch nie endet! Ich bin davon überzeugt, dass niemand von uns jemals an den Punkt gelangt, an dem er/sie ehrlich sagen kann: „Jetzt kann und weiß ich alles und brauche von niemandem mehr zu lernen.“
Ich für meinen Teil entwickle mich jedenfalls kontinuierlich weiter, lerne von, mit und über Pferde und erweitere beständig meine „therapeutische Werkzeugkiste“ und meine Trainingsansätze.
Was genau ich unter „Horsemanship“ verstehe, erkläre ich weiter unten.
Hauptberuflich komme ich aus dem technischen Bereich und habe zu Beginn in der Forschung gearbeitet, daher widerstrebt es mir bis heute, einfach hinzunehmen, wenn jemand sagt „das ist richtig / das muss so sein“ ohne mir plausibel erklären zu können, warum. Meine weitere berufliche Entwicklung über Pädagogik und Philosophie hat diese Skepsis gegen Dogmen ohne zufriedenstellende Erklärung nicht weniger werden lassen. Einfacher ausgedrückt: ich will immer wissen, warum ich etwas tun oder lassen soll.
Irgendwann bin ich dann bei Sanoanimal gelandet und habe in Christina Fritz jemanden gefunden, die wunderbar logisch und nachvollziehbar Zusammenhänge im Stoffwechsel von Pferden erklären kann. Da ich auch hier zuerst skeptisch war, weil einiges von der gängigen Meinung abweicht, habe ich zu Beginn noch vieles hinterfragt und mit anderen Fachleuten gesprochen, aber bisher konnte mir noch niemand Fehler in Christinas Erläuterungen aufzeigen.
Daher habe ich im März 2023 die Ausbildung zur Ernährungsberaterin für Pferde bei Sanoanimal begonnen, die ich im Mai 2025 erfolgreich abgeschlossen habe. Durch regelmäßige Weiterbildungen und den Austausch in der Therapeutengruppe erkenne ich immer mehr Zusammenhänge in dem großen Thema „Stoffwechsel“ und finde immer schneller das fehlende Puzzlestück. Auch wenn ich natürlich nicht immer selbst in der Lage bin, jedes Problem zu lösen (wenn euch das jemand verspricht, solltet ihr sehr misstrauisch sein!), so kann ich doch in den meisten Fällen Tipps geben, in welche Richtung du noch denken solltest, wenn ich selbst an meine Grenzen stoße.
Über mein Angebot
Vom Stoffwechsel bis zur Kommunikation
Stoffwechseltherapie
Wie bereits geschrieben habe ich im Mai 2025 die Ausbildung zur Ernährungsberaterin für Pferde bei Sanoanimal abgeschlossen.
Einiges im Bereich Ernährung, Stoffwechsel und Mikrobiom ist heute schlicht und ergreifend noch nicht wirklich erforscht und möglicherweise werden sich manche Annahmen, von denen wir zurzeit ausgehen, irgendwann als falsch herausstellen, aber – Stand jetzt – überzeugen mich die Ansätze von Sanoanimal und der Erfolg gibt mir bisher Recht.
Neben der Ernährung spielen aber auch Faktoren wie Haltung, Bewegungsmanagement, körperliche und mentale Belastungen (ja, auch Pferde können sich z.B. untereinander mobben) oder auch die Hufbearbeitung eine Rolle, die den Stoffwechsel im Gesamten belasten können. Deshalb greift bei chronischen (also lang andauernden) gesundheitlichen Problemen wie Kotwasser, Ekzem, Mauke, wiederkehrenden Koliken, Atemwegsbeschwerden wie COPD oder Equinem Asthma, schlechter Hornqualität bis hin zu Hufrehe (um nur einige zu nennen) eine einfache „Futterberatung“ in der Regel zu kurz.
Wenn dein Pferd bereits gesundheitliche Probleme hat und du eine Beratung von mir möchtest, werde ich dir zuerst einen ausführlichen Anamnesebogen schicken und auf dieser Basis kann dann eine Beratung stattfinden. Im Optimalfall wohnst du (bzw. dein Pferd) im Umkreis von 100km um Limburg an der Lahn und wir können uns wenigstens ein Mal im Stall treffen. Sollte das nicht möglich sein, müssen wir uns mit Fotos und Videos behelfen.
Zusätzlich zu meiner eigenen Ausbildung bin ich in einer Therapeutengruppe vernetzt, deren Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen rund ums Pferd kommen. Bei komplizierten Fällen habe ich so die Möglichkeit, über regelmäßig stattfindende Fallbesprechungen verschiedene Blickwinkel zu betrachten, auch wenn ich z.B. kein Profi für Hufbearbeitung bin.
JinShin Jyutsu / Heilströmen für Pferde
Über die Beschäftigung mit der Masterson Methode („Körperarbeit für Pferde“) habe ich den Weg zur energetischen Arbeit gefunden. Im November 2025 habe ich dann den Kurs „Jin Shin Jyutsu für Pferde“ bei Bettina Reitsam gemacht. Ich bin jedes Mal aufs Neue selbst erstaunt, wie unglaublich positiv Pferde auf diese energetische Arbeit reagieren.
Da ich nicht der Typ Mensch bin, mit blumigen Worten und großartigen Versprechungen Werbung zu machen, sondern lieber die Tatsachen für sich sprechen lasse, habe ich mir etwas Besonderes überlegt.
Wenn du Interesse daran hast, dein Pferd von mir strömen zu lassen, dir aber nicht sicher bist, ob du diesem „Hokuspokus“ trauen kannst, biete ich dir folgendes an:
Wenn du nach 20 Minuten Behandlung am Pferd den Eindruck hast, dass das alles Quatsch ist und deinem Pferd nichts bringt, brechen wir das Ganze ab und ich berechne nur meine Fahrtkosten.
Horsemanship-Training
An dieser Stelle möchte ich zuallererst erklären, was „Horsemanship“ für mich bedeutet, da dieser Begriff nicht klar definiert ist und sehr unterschiedlich verstanden wird.
Die Ausnahme bildet hier das „Natural Horsemanship“ von Pat Parelli, das mir persönlich aber zu dogmatisch ist, auch wenn ich einzelne Aspekte dieser Lehre einleuchtend finde.
Für mich steht der Begriff „Horsemanship“ nicht für ein starres System oder Regelwerk, sondern für eine innere Einstellung. Es geht um die ständige Arbeit an sich selbst, um die Kommunikation mit dem Pferd zu verbessern und zu verfeinern. Das Pferd als intelligentes und emotionales Wesen zu erkennen und es als Partner zu betrachten und nicht als Befehlsempfänger oder Sportgerät. Natürlich heißt das nicht, dass ich meinem Pferd immer alles erlaube oder mich von ihm drangsalieren und herumschubsen lasse, aber wenn ich beispielsweise beim Reiten eine Hilfe gebe und nicht die gewünschte Reaktion von meinem Pferd bekomme, dann frage ich mich zuerst:
- ist mein Pferd überhaupt gewillt, mit mir zusammen zu arbeiten?
- hat mein Pferd verstanden, worum ich es gerade gebeten habe?
- ist mein Pferd in seinem aktuellen (Trainings)zustand in der Lage, die Lektion (schmerzfrei) auszuführen?
Und je nachdem, wie ich diese Fragen für mich beantworte, entscheide ich dann, wie ich im Training weiter vorgehe.
Allzu oft erlebe ich leider, dass die Basis zwischen Mensch und Pferd nicht von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt ist, sondern von Missverständnissen. Und dann nutzen auch keine Gerten, scharfen Gebisse, Sperrriemen und sonstige „Hilfsmittel“. Dann braucht es einen Perspektivwechsel, der selten von selbst kommt, da man ja mittendrin steckt.
Um die Kommunikation zu verbessern bin ich ein großer Fan von Freiarbeit, die meiner Erfahrung nach auch den allermeisten Pferden Spaß macht. Sehr oft erlebe ich, dass ich eins meiner Pferde nach einer Trainingseinheit entlasse und es nicht weg geht, sobald ich das Halfter ausziehe, sondern ganz im Gegenteil stehen bleibt und mich anschaut, als wollte es fragen „und was machen wir als Nächstes?“ Das ist ein wundervolles Gefühl, das ich mir für alle Pferde und ihre Menschen wünsche und wenn ich ein Stück dazu beitragen kann, dass auch du diese Verbundenheit erleben kannst, dann freue ich mich mit euch!

